Mobilität

Das mangelnde ÖPNV-Angebot in unserer Stadt und ihren Gemeindeteilen beeinträchtigt die Lebensqualität von Bürgern ohne Führerschein, Pkw und Mitfahrgelegenheiten. Viele Großstädter verzichten mittlerweile auf ein Auto. Für sie ist Viechtach wegen der fehlenden öffentlichen Verkehrsmittel nicht erreichbar, somit unattraktiv.

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Team v.l.: Brigitte Baueregger, Ludwig Ernst, Harald Dobler, Christine Hagengruber

 

Ein gutes Angebot mit einer Kombination von Bahn, E-Bus und Flexi-Bus soll die Mobilität in unserer bisher vernachlässigten Region sichern.

Der gesamte Viechtacher Bereich ist bezüglich der ÖPNV-Anbindung erheblich unterversorgt. Jugendliche ohne Führerschein / Azubiserreichen wegen fehlender Bahnanbindung bzw. ungünstiger Busfahrpläne weder Ausbildungsstellen noch Berufschulen im Landkreis Regen bzw. in den Nachbarlandkreisen Deggendorf, Straubing und Cham. Ältere Mitbewohner sind ohne eigenen Pkw, wegen Erkrankungen und Unsicherheit auf Mitfahrgelegenheiten mit Kindern und Nachbarn angewiesen. Für eine Verbesserung dieser erheblich einschränkenden Lebenssituation ist es absolut notwendig, ein zukunftsträchtiges ÖPNV-Angebot zu erstellen und ein zukunftsträchtiges Mobilitätskonzept für alle Bevölkerungsschichten anzubieten.

Nachdem Viechtach als Modellbereich für den Einsatz eines E-Bus ausgewählt worden ist, bietet es sich an, eine sinnvolle Kombination von E-Bus, reaktivierter Bahnstrecke von Viechtach nach Gotteszell und sog. Flexibus-System zu erarbeiten. Dazu bietet sich eine Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Energie und Verlehr sowie mit Go-Vit  an. Zur Finanzierung könnte der Verkauf von Sonderfahrkarten für längere Zeiträume dienen bzw. das Guti-System für Touristen als andernorts bereits erfolgreich eingeführtes Angebot.

Da staatliche Mittel für den Ausbau der Infrastruktur äußerst knapp sind und nicht einmal für die Sanierung vorhandener Straßen zur Verfügung stehen, sollte ein Straßen-Ausbau nur auf unfallträchtige Stellen und eventuell Bergstrecken wie in Richtung Ayrhof B 85 beschränkt werden. Ein Gleisnetz verursacht geringere Erhaltungskosten und ist zudem ökologisch zu bevorzugen. Die Wiederaufnahme des Schienen-Personenverkehrs auf der Viechtach-Gotteszell sichert überdies den Erhalt der RAG-Werkstatt mit ihren ca.100 qualifizierten Arbeitsplätzen und einer sehr guten Ausstattung.Zu denken wäre auch an eine Ausrichtung der Bahnshuttles auf neue Formen des Antriebs als Modellprojekt auf Strecken, deren Elektrifizierung zu teuer ist. Hier bietet sich eine Zusammenarbeit mit der THD an.

Wie es sich gezeigt hat, kann eine unfallträchtige Straßen-Kreuzung wie bei der Firma Rehau nicht nur mit unverhältnismäßig großen Baumaßnahmen gesichert werden. Die als Behelf eingerichtete Ampellösung stellt die Verkehrsteilnehmer und gleichzeitig die Anlieger derzeit voll zufrieden.

 

Wir freuen uns über Anregungen zum Arbeitskreis durch die Kommentarfunktion oder das Kontaktformular.

Unsere Teams stehen neuen Interessierten jederzeit offen.

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