Biber

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Wie viele von uns längst bemerkt haben, ist die Wiederansiedlung der Biber in unseren Flüssen und Bächen gelungen. Mittlerweile gibt es so viele, dass die Ergebnisse ihrer nächtlichen Nageaktivitäten beachtlich sind. Darüber sind nicht alle Menschen glücklich. Einige Uferanrainer schützen ihre Grundstücke mit Elektrozäunen, und die Tiere weichen an andere Stellen aus. Sie haben ja Hunger und den stillen sie halt mal durch das Abnagen von Bäumen.

Schade ist es, dass die Biber auch große, alte Bäume im unteren Stammbereich entrinden, von denen sie dann nichts haben, weil sie sie nicht fällen können. Diese Bäume sterben dann ab. So verändert sich Stück für Stück das Landschaftsbild auch entlang des Schwarzen Regen bei Viechtach. Ohne den Bibern zu schaden, könnte man erhaltenswerte, alte Bäume mit Sechseckgeflecht oder Estrichmatten schützen. Wenn diese vom Boden bis in etwa 1,5 Meter Höhe angebracht werden, ist der Baum vor dem Biber sicher.

Das Landratsamt übernimmt für solche Präventionsmaßnahmen die Materialkosten. Es genügt ein formloser Antrag mit beigefügter Rechnung und Kontoverbindung. Ansprechpartnerin ist Frau Schröder. Tel: 09921/601313 oder mail:

 

Harald Dobler

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